Mit dieser Geheimzutat wird Kartoffelsalat noch besser – und genau das macht den entscheidenden Unterschied

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Kartoffelsalat kann vertraut schmecken. Manchmal fehlt aber genau dieser kleine Kick, der alles lebendiger macht. Eine ungewöhnliche Zutat kann das ändern: grüner Staudensellerie.

Warum ausgerechnet Staudensellerie so viel verändert

Viele kennen Kartoffelsalat als weich, mild und angenehm sättigend. Das ist schön, aber eben auch ein bisschen vorhersehbar. Staudensellerie bringt plötzlich Biss, Frische und ein leicht würziges Aroma hinein.

Genau dieser Kontrast macht den Unterschied. Die weichen Kartoffeln treffen auf knackige Selleriestangen. Das Ergebnis schmeckt nicht nur spannender, sondern wirkt auch frischer und leichter.

Dazu kommt: Sellerie sieht im Salat gut aus. Das frische Grün macht den Teller sofort appetitlicher. Und ja, das Auge isst wirklich mit.

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Was Staudensellerie im Kartoffelsalat so besonders macht

Staudensellerie ist mehr als nur ein hübscher Nebendarsteller. Er bringt einen feinen, leicht herben Geschmack mit. Der passt überraschend gut zu Essig, Senf und Kartoffeln.

Außerdem ist Sellerie sehr kalorienarm und enthält Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe wie Kalium und Folsäure. Das macht ihn zu einer klugen Wahl, wenn Sie etwas Frisches und zugleich Leichtes suchen.

Gerade in einem klassischen Kartoffelsalat kann das spannend sein. Denn der Salat wirkt nicht schwer, sondern ausgewogener. Das ist besonders angenehm an warmen Tagen oder beim Grillen.

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Rezept für Kartoffelsalat mit Staudensellerie

Hier kommt ein einfacher Kartoffelsalat, der zuverlässig gelingt. Die Mengen reichen für etwa 4 Personen.

Zutaten

  • 800 g festkochende Kartoffeln
  • 2 bis 3 Stangen Staudensellerie
  • 1 kleine rote Zwiebel, optional
  • 2 EL Senf
  • 4 EL Weißweinessig
  • 6 EL Olivenöl
  • 1 TL Honig oder Zucker, optional
  • 1 TL frischer Zitronensaft
  • Salz nach Geschmack
  • Pfeffer nach Geschmack
  • frische Petersilie oder Dill nach Wunsch
  • 1 TL Kapern, optional

Zubereitung

1. Kartoffeln kochen: Waschen Sie die Kartoffeln gründlich. Kochen Sie sie dann in leicht gesalzenem Wasser etwa 20 Minuten, bis sie gar, aber noch bissfest sind. Danach abgießen, etwas abkühlen lassen und pellen. Schneiden Sie die Kartoffeln in dünne Scheiben.

2. Sellerie vorbereiten: Waschen Sie den Staudensellerie sorgfältig. Schneiden Sie die Enden ab und teilen Sie die Stangen in feine Scheiben. Wer mag, kann die Fäden vorher etwas abziehen. Dann wird der Sellerie noch angenehmer zu essen.

3. Vinaigrette anrühren: Verrühren Sie in einer Schüssel den Weißweinessig, Senf, Honig oder Zucker und den Zitronensaft. Würzen Sie mit Salz und Pfeffer. Rühren Sie dann das Olivenöl langsam ein, bis eine glatte Vinaigrette entsteht.

4. Zwiebel und Kräuter dazugeben: Schneiden Sie die rote Zwiebel in feine Ringe, falls Sie sie verwenden. Geben Sie sie zusammen mit Petersilie oder Dill in die Vinaigrette. Auch Kapern passen gut dazu, wenn Sie es etwas lebhafter mögen.

5. Alles mischen: Geben Sie die Kartoffelscheiben und den Sellerie in eine große Schüssel. Gießen Sie die Vinaigrette darüber und heben Sie alles vorsichtig unter. Rühren Sie nicht zu wild, sonst zerfallen die Kartoffeln.

6. Ziehen lassen: Schmecken Sie den Salat noch einmal ab. Vielleicht fehlt etwas Salz oder ein Spritzer Zitronensaft. Lassen Sie ihn dann mindestens eine Stunde im Kühlschrank ziehen. So verbinden sich die Aromen viel besser.

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So schmeckt der Salat noch runder

Ein guter Kartoffelsalat lebt von Balance. Zu sauer ist er schnell streng. Zu mild wirkt er dagegen etwas langweilig. Mit Staudensellerie bekommen Sie eine schöne Mitte.

Wenn Sie es etwas kräftiger mögen, geben Sie noch einen kleinen Löffel mehr Senf dazu. Für eine mildere Version reicht weniger Essig, dafür etwas mehr Öl. So können Sie den Geschmack ganz leicht anpassen.

Auch frische Kräuter machen viel aus. Petersilie wirkt klassisch und sauber. Dill bringt eine feine Frische mit, die besonders gut zu Sellerie passt.

Für welche Anlässe dieser Kartoffelsalat perfekt ist

Dieser Salat passt zu vielen Gelegenheiten. Zum Grillabend ist er eine frische Beilage. Zu Bratwurst oder Fisch macht er ebenfalls eine gute Figur.

Auch bei Festen ist er praktisch. Er lässt sich gut vorbereiten und schmeckt oft am nächsten Tag sogar noch besser. Genau das macht ihn so beliebt.

Wenn Sie Besuch bekommen und etwas Verlässliches mit einem kleinen Überraschungseffekt suchen, sind Sie hier richtig. Der Staudensellerie sorgt für Gesprächsstoff. Und meist auch für Nachschlag.

Warum sich die kleine Abwechslung wirklich lohnt

Manchmal braucht es keine große neue Idee. Nur eine kleine Veränderung. Ein neues Gemüse, ein anderer Biss, ein frischer Duft.

Staudensellerie macht aus einem bekannten Klassiker etwas Lebendigeres. Nicht kompliziert, nicht überladen. Einfach besser ausbalanciert.

Wenn Sie Kartoffelsalat bisher eher klassisch zubereitet haben, probieren Sie diese Version ruhig einmal aus. Es könnte gut sein, dass Sie den alten Favoriten danach mit ganz anderen Augen sehen.

Martin Lehmann
Martin Lehmann

Ich bin Martin Lehmann, Absolvent der TU Muenchen und seit neun Jahren in der Gastronomie-Redaktion taetig. Ich schreibe ueber regionale Kueche, Produktqualitaet und kulinarische Entwicklungen im deutschsprachigen Raum. Mich interessieren klare Fakten und gute handwerkliche Arbeit.

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