Spargel-Pinsa: Die schmeckt besser als jede Pizza – und genau deshalb kommt sie jetzt so oft auf den Tisch

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Wenn Sie im Frühling Lust auf etwas Frisches, Knuspriges und trotzdem richtig Sättigendes haben, dann sollten Sie diese Spargel-Pinsa unbedingt ausprobieren. Sie schmeckt leicht, sieht toll aus und bringt sofort gute Laune auf den Tisch. Und ja, sie hat gute Chancen, Ihre Lieblingspizza sogar zu überholen.

Warum diese Pinsa so besonders ist

Auf den ersten Blick wirkt Pinsa wie Pizza. Doch der Unterschied steckt im Teig. Die klassische Pinsa wird aus einer Mischung aus Weizen-, Reis- und oft auch Sojamehl gemacht. Dadurch wird sie außen schön kross und innen weich und luftig.

Genau das macht sie so angenehm. Sie liegt nicht schwer im Magen und passt perfekt zu Spargel, Tomaten, Mozzarella und Rucola. Das Ergebnis ist frühlingshaft, frisch und ein wenig überraschend anders.

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Das brauchen Sie für die Spargel-Pinsa

Für 2 große Pinsen oder 4 kleinere Stücke brauchen Sie folgende Zutaten:

  • 7 g Trockenhefe oder 20 g frische Hefe
  • 1 TL Honig oder Zucker
  • 380 ml lauwarmes Wasser
  • 500 g Mehl, am besten 90 % Weizenmehl und 10 % Reis- oder Sojamehl
  • etwas Mehl zum Ausrollen
  • 10 g Salz
  • 10 ml Olivenöl
  • 1 Bund grüner Spargel, geputzt
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst
  • 200 g Kirschtomaten, gelb und rot gemischt
  • 50 ml Olivenöl
  • grobes Salz nach Belieben
  • 300 ml Tomatensoße
  • 2 Mozzarellakugeln
  • 1 Handvoll Rucola
  • 1 rote Zwiebel, in feine Streifen geschnitten
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So gelingt der Teig ganz einfach

Lösen Sie zuerst die Hefe zusammen mit dem Honig oder Zucker im lauwarmen Wasser auf. Danach geben Sie das Mehl dazu und rühren alles grob zusammen. Der Teig muss an dieser Stelle noch nicht perfekt sein.

Lassen Sie den Vorteig 5 bis 10 Minuten ruhen. Danach kommen Salz und Olivenöl dazu. Kneten Sie alles 8 bis 10 Minuten, bis der Teig weich ist und leicht klebt. Genau so soll er sein.

Decken Sie ihn ab und lassen Sie ihn 2 bis 3 Stunden bei Raumtemperatur gehen, bis er etwa doppelt so groß ist. Noch besser wird er, wenn Sie ihn 1 Stunde stehen lassen und dann 1 bis 2 Stunden in den Kühlschrank geben. Das macht den Teig oft noch luftiger.

Der Belag macht den Frühling sichtbar

Jetzt kommt der Teil, bei dem es richtig Freude macht. Der grüne Spargel bringt Frische, die Tomaten bringen Süße und der Mozzarella sorgt für diesen weichen, milden Käsefaden. Zusammen schmeckt das herrlich rund.

Geben Sie den Spargel mit dem gepressten Knoblauch, den Kirschtomaten und dem Olivenöl in eine ofenfeste Form. Würzen Sie mit grobem Salz und mischen Sie alles gut durch. Das darf ruhig schon ein bisschen duften, bevor es in den Ofen geht.

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So backen Sie die Pinsa richtig

Heizen Sie den Ofen auf 250 °C Ober- und Unterhitze vor. Das ist wichtig, damit die Pinsa schnell aufbackt und schön knusprig wird. Ein heißer Ofen ist hier wirklich die halbe Miete.

Geben Sie den Teig auf eine gut bemehlte Fläche. Drücken Sie ihn nicht platt wie klassischen Pizzateig. Ziehen Sie ihn lieber vorsichtig in eine ovale Form. Genau das macht die typische Pinsa-Form aus.

Legen Sie den Teig auf ein mit Mehl bestäubtes Blech. Schieben Sie dann das Blech zusammen mit der Form für den Spargel in den Ofen. Nach 3 bis 4 Minuten holen Sie den Teig kurz wieder heraus und verteilen die Tomatensoße und eine klein gezupfte Kugel Mozzarella darauf.

Dann geht alles noch einmal für 5 bis 7 Minuten in den Ofen. Zum Schluss belegen Sie die Pinsa mit Rucola, der zweiten gezupften Mozzarellakugel, Spargel, Tomaten und Zwiebelstreifen. Fertig ist ein Gericht, das sofort nach Frühling schmeckt.

Warum diese Kombination so gut funktioniert

Manchmal ist es gerade die Mischung aus warm und frisch, die ein Gericht besonders macht. Der heiße Boden trifft auf kühlen Rucola. Der zarte Spargel trifft auf süße Tomaten. Dazu kommt der milde Käse. Das ist einfach stimmig.

Und noch etwas spricht für diese Spargel-Pinsa: Sie ist festlich genug für Gäste, aber unkompliziert genug für einen normalen Abend. Sie können sie mit den Händen essen oder ganz entspannt mit der Gabel. Beides passt.

Kleine Tipps für noch mehr Geschmack

Wenn Sie es etwas würziger mögen, können Sie vor dem Backen eine Prise Chili über den Tomaten verteilen. Auch etwas frisch gemahlener Pfeffer passt gut. Wer mag, gibt am Ende noch ein paar Tropfen gutes Olivenöl darüber.

Sie können auch weißen Spargel mit grünem Spargel mischen. Das sieht schön aus und bringt noch mehr Abwechslung auf den Teller. Wichtig ist nur, dass der Spargel nicht zu dick geschnitten wird. Dann bleibt er angenehm zart.

Woran Sie merken, dass die Pinsa fertig ist

Der Rand sollte goldbraun und leicht aufgegangen sein. Der Boden wirkt fest, aber nicht hart. Wenn der Mozzarella weich zerläuft und die Tomaten leicht glänzen, dann ist alles genau richtig.

Am besten servieren Sie die Pinsa sofort. Dann ist sie knusprig und duftet am besten. Genau in diesem Moment merkt man oft erst, wie gut so ein einfaches Frühlingsgericht sein kann.

Ein Gericht, das man gern öfter macht

Diese Spargel-Pinsa ist kein aufwendiges Sonntagsprojekt. Sie ist eher so ein Rezept, das schnell im Kopf bleibt, weil es so gut funktioniert. Frisch. Kross. Sattmachend. Und trotzdem leicht.

Wenn Sie also Lust auf etwas haben, das nach Frühling schmeckt und ein bisschen besser ist als die übliche Pizza, dann probieren Sie sie aus. Vielleicht landet sie bei Ihnen dann auch öfter auf dem Tisch, als Sie jetzt noch denken.

Martin Lehmann
Martin Lehmann

Ich bin Martin Lehmann, Absolvent der TU Muenchen und seit neun Jahren in der Gastronomie-Redaktion taetig. Ich schreibe ueber regionale Kueche, Produktqualitaet und kulinarische Entwicklungen im deutschsprachigen Raum. Mich interessieren klare Fakten und gute handwerkliche Arbeit.

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