Ich mache Karotten-Kartoffelpuffer mit Radieschensalat – das einfache Rezept für jeden Tag

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Wenn es schnell gehen soll und trotzdem richtig gut schmecken muss, sind Karotten-Kartoffelpuffer oft genau die richtige Wahl. Dazu kommt ein frischer Radieschensalat, der alles leichter macht. Das Ergebnis ist bodenständig, warm und überraschend lebendig.

Warum dieses Rezept so gut in den Alltag passt

Sie brauchen keine ausgefallenen Zutaten. Fast alles davon liegt oft schon zu Hause. Genau das macht dieses Gericht so angenehm für stressige Tage.

Die Puffer sind außen schön knusprig und innen weich. Die Karotten bringen eine milde Süße mit. Der Salat sorgt für Frische und etwas Schärfe. Zusammen ist das ein Teller, der satt macht, ohne schwer zu wirken.

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Die Zutaten für Karotten-Kartoffelpuffer mit Radieschensalat

Für etwa 4 Portionen brauchen Sie:

Für den Radieschensalat

  • 1 Bund Radieschen, ca. 500 g
  • 2 Lauchzwiebeln
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 2 EL heller Balsamessig oder anderer Essig
  • 1 TL Senf
  • etwas Honig
  • etwas Salz
  • etwas Pfeffer
  • 3 EL Joghurt, ca. 10 % Fett
  • 3 EL Raps- oder Sonnenblumenöl

Für die Karotten-Kartoffelpuffer

  • 1 Zwiebel
  • 400 g Karotten
  • 800 g Kartoffeln, vorwiegend festkochend
  • 3 Eier, Größe M
  • 2 Stiele Thymian
  • ca. 60 g Haferflocken
  • etwas Pfeffer
  • etwas Salz
  • 6 EL Rapsöl zum Braten

Außerdem

  • 8 Scheiben Bacon, Frühstücksspeck
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So gelingt der Radieschensalat besonders frisch

Der Salat ist schnell gemacht, aber ein kleiner Trick macht ihn besser. Schneiden Sie die Radieschen sehr fein. So nehmen sie das Dressing gut auf und schmecken gleich runder.

Putzen Sie die Radieschen zuerst und waschen Sie sie sauber. Dann schneiden Sie sie in dünne Scheiben. Die Lauchzwiebeln kommen in feine Ringe. Den Schnittlauch schneiden Sie in kleine Röllchen.

Für das Dressing verrühren Sie Essig, Senf, etwas Honig, Salz, Pfeffer, Joghurt und Öl. Es soll cremig und leicht würzig sein. Danach mischen Sie Radieschen und Lauchzwiebeln unter. Den Schnittlauch streuen Sie zum Schluss darüber.

Die Puffer: einfach, aber mit einem wichtigen Schritt

Bei den Kartoffelpuffern zählt vor allem eines. Die Mischung darf nicht zu feucht sein. Sonst werden die Puffer eher weich als knusprig. Genau hier macht der nächste Schritt den Unterschied.

Schälen Sie die Zwiebel, Karotten und Kartoffeln. Reiben Sie die Kartoffeln und die Zwiebel grob. Die Karotten reiben Sie ebenfalls grob, aber getrennt von den Kartoffeln. Das ist praktisch und hilft später beim Ausdrücken.

Geben Sie Kartoffeln und Zwiebel portionsweise in ein Mulltuch und drücken Sie die Flüssigkeit aus. Fangen Sie die Flüssigkeit auf. Lassen Sie die Stärke kurz absinken. Das klingt aufwendig, ist aber schnell erledigt und lohnt sich sehr.

Die Karottenraspel geben Sie dann zu den Kartoffeln. Lockern Sie alles mit den Händen auf. Danach kommen Eier, fein gehackter Thymian, Salz und Pfeffer dazu. Die abgesetzte Stärke gießen Sie vorsichtig ab. Geben Sie die Stärke und die Haferflocken zur Masse und mischen Sie alles gut durch.

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Braten, bis es goldbraun wird

Erhitzen Sie etwas Öl in einer großen Pfanne. Nehmen Sie pro Puffer etwa 2 bis 3 EL der Masse. Drücken Sie sie leicht flach und formen Sie kleine Puffer. Braten Sie sie bei mittlerer Hitze goldbraun.

Das braucht etwas Geduld. Aber bitte nicht zu heiß braten. Sonst werden sie außen dunkel und innen bleiben sie roh. Wenn die erste Seite gut gebräunt ist, wenden Sie die Puffer vorsichtig. Danach noch kurz die zweite Seite fertig braten.

Halten Sie die fertigen Puffer warm, bis alle gebacken sind. Das geht gut im Ofen bei niedriger Temperatur. So bleibt alles schön zusammen und die Küche riecht herrlich nach Kartoffeln und Kräutern.

Der Bacon macht das Ganze noch herzhafter

Der Bacon ist kein Muss. Aber er bringt eine kräftige, knusprige Note mit. Das passt sehr gut zu den milden Karotten und dem frischen Salat.

Braten Sie die Scheiben zuletzt in der Pfanne knusprig aus. Legen Sie sie danach kurz auf Küchenpapier, damit überschüssiges Fett abtropft. Dann richten Sie die Puffer mit dem Radieschensalat und dem Bacon an. Schon steht ein Essen auf dem Tisch, das schlicht wirkt und doch viel kann.

Praktische Tipps für noch bessere Puffer

Wenn Ihre Kartoffelmasse zu feucht wirkt, geben Sie noch 1 bis 2 TL Kartoffelstärke dazu. Manchmal setzt sich auch nicht genug Stärke aus der Flüssigkeit ab. Dann ist dieser kleine Zusatz sehr hilfreich.

Sie können die Puffer auch ohne Bacon servieren. Dann ist das Gericht leichter und vegetarisch. Ein Klecks Kräuterquark passt ebenfalls gut dazu. Oder Sie reichen einfach noch mehr Salat dazu. Das ist oft schon genug.

Falls Sie mögen, können Sie die Karotten fein mit etwas Muskat würzen. Das macht die Puffer wärmer im Geschmack. Auch Petersilie statt Thymian funktioniert gut. So passt das Rezept zu dem, was Sie gerade im Haus haben.

Warum dieses Gericht so oft überzeugt

Es ist eines dieser Rezepte, bei denen man nach dem Essen denkt: Das mache ich wieder. Nicht, weil es kompliziert ist. Sondern weil es genau die richtige Mischung aus einfach und besonders hat.

Die Puffer machen satt. Der Salat bringt Frische. Der Bacon gibt Tiefe. Zusammen entsteht ein Essen, das alltagstauglich ist und trotzdem nicht langweilt. Genau solche Gerichte bleiben im Kopf.

So servieren Sie die Karotten-Kartoffelpuffer am besten

Am schönsten schmecken die Puffer direkt aus der Pfanne. Legen Sie sie auf einen großen Teller und geben Sie den Radieschensalat daneben oder obenauf. Der warme und der kühle Teil treffen sich auf dem Teller und das macht sofort Lust auf den ersten Bissen.

Wenn Sie Gäste haben, können Sie alles auch auf einer großen Platte anrichten. Das sieht freundlich aus und wirkt ganz entspannt. Keine große Show. Nur gutes Essen, das man gern teilt.

Dieses Rezept zeigt wieder einmal, wie stark einfache Zutaten sein können. Mit etwas Geduld, frischem Gemüse und einer guten Pfanne entsteht ein Gericht, das wirklich Freude macht. Und genau das braucht man an vielen Tagen.

Martin Lehmann
Martin Lehmann

Ich bin Martin Lehmann, Absolvent der TU Muenchen und seit neun Jahren in der Gastronomie-Redaktion taetig. Ich schreibe ueber regionale Kueche, Produktqualitaet und kulinarische Entwicklungen im deutschsprachigen Raum. Mich interessieren klare Fakten und gute handwerkliche Arbeit.

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