Skiausflug der Herrenteams

Vom 19.01. - 21.01.2018 befanden sich unsere beiden Aktiven Herrenmannschaften zum Skifahren in Tschechien - Skigebiet "Spindlermühle". Hier erhalten Sie ein paar kurze Einblicke in den Verlauf des Ausflugs:

 

Die Reisegruppe umfasste 27 Teilnehmer. Als Hauptorganisatior und Reiseleiter fungierte Trainer Taner Yorulmazel. Die Abfahrt von der Bushaltestelle am Johann-Schöner-Gymnasium wurde auf 10:00 Uhr terminiert. Dies schien den Spielern wohl etwas zu spät zu sein. Also wurde im Vorfeld im "Gonzo´s" ein Weißwurstfrühstück (bzw. Rindswurstfrühstück) zu sich genommen. Unglücklicherweise gehört zu so einer Mahlzeit ja typischerweise ein Kaltgetränk mit obergäriger Hefe - was den meisten zu Munden geschien.

 

Nach diesem ersten "O´zapft is" machte man sich auf den kurzen Fußmarsch zum Treffpunkt. Und dort - das erste Entsetzen in den Gesichtern der Spieler. Obwohl über den deutschen Anbieter "Flixbus" gechartert, empfang uns ein Bus aus Tschechien. Dieser verfügte lediglich über 28 Sitzplätze (bei 27 Teilnehmern) und man suchte vergebens eine Bordtoilette. So war also von Beginn an kuscheln angesagt. Denn viel Platz hatte man nicht für sich.

 

Unser Busfahrer (Karel) war beim Beladen des kleinen Busses die Ruhe selbst. Bis er unsere Verpflegung sah. 2 Kästen Spezi und 20 Kästen Bier suchten noch ihren Platz. Den zweiten Schock erlebte der gute Karel, als ein Spieler die mobile Musikrollbox (Maße ungefähr 100cm x 50cm) im kleinen überschaubaren Gang aufbaute. Direkt in der ersten Reihe. Und selbstredend nicht in kleinster Lautstärke die aktuellen Aprés-Ski Lieder vorstellte. Man stelle sich vor der Busfahrer hätte den mobilen Bierpong im hinteren Bereich entdeckt..

 

Während der Fahrt entpuppte sich aber Karel zu einem freundlichen und total entspannten Fahrer. Auf genau so einen hatten die FV-Jungs natürlich gehofft. Und die Busgröße wurde mit einigen Hopfengetränken erträglicher gemacht. Allerdings sollte sich das als Eigentor erweisen. Wahrscheinlich musste noch nie eine Reisegruppe in Richtung Spindlermühle soviele "Toilettenpausen" einlegen. Als hätte die Fahrt nicht schon lange genug (für das Trinktempo für manche zu lange) gedauert, entschloss sich der Fahrer den Bus an einem Freitag mitten durch den Prager Berufsverkehr zu lenken. Während einem der unzähligen Staus nutzte ein Spieler die Möglichkeit sich neben dem Bus, direkt vor dem Stadion von Sparta Prag, zu entleeren. Das dauerte...also rannte der dem anfahrenden Bus hinterher.

 

Im Skigebiet angekommen, fanden wir ein Hotel (Stoh) vor, das in traumhafter Lage seine Zimmer für uns bereit hielt. Etwas merkwürdig nur der erste Satz des Hotelchefs. Als die beiden "Alterskanzler" Taner Yorulmazel und Christoph Keller die Reisegruppe einchecken wollten, merkte der Hotelier direkt nach dem "Guten Tag" an: "Ich hoffe ihr wisst, dass ich hier viele Familien mit kleinen Kindern im Hotel habe"! Ob er die ganzen Bierkisten erblickte, welche die Jungs aus den Bus brachten? Auf jeden Fall ging Reiseleiter Yorulmazel sofort volles Risiko (All-In) und merkte nur kurz an "ach das sind alles Klasse Jungs, da passiert nix. Die sind super drauf".

 

Also wurden die Zimmer verteilt und es ergaben sich die merwürdigsten Belegungskonstellationen. Aber soviel sei vorweg genommen - es harmonisierte bestens!

 

Unterschiedlich war die Abendgestaltung. Einige bevorzugten nach dem Essen den Weg ins Bett, um für die Skifahrt am nächsten Morgen fit zu sein. Andere besuchten die ansässigen Clubs und schafften es gleich in der ersten Nacht zwei davon "abzuschliessen". Wiederum andere ließen den Abend auf dem Hotelzimmer ausklingen und genossen dazu eine Wasserpfeife.

 

Zum ersten Frühstück trafen sich überraschend viele Spieler ein. Einige gut erholt, einige vielleicht ein klein wenig angeschlagen. Nur ganz wenige blieben dem guten Morgen Kaffee fern. Man nahm es ihnen aber auch nicht übel - wer erst um 6:00 Uhr heimkommt, kann auch nicht um 8:00 Uhr wieder wach sein.

 

Nächster Programmpunkt: Skiverleih

 

Gerade mal eine Handvoll Spieler hatte eigene Skiausrüstung dabei. Der Rest ging zu einem Skiverleih und holte sich die nötigen Utensilien. Hierbei wurde die Gruppe von den unaufmerksamen Taxifahrern (oder waren es pensionierte Formel 1 Fahrer?) getrennt und die 3 Fahrzeuge fuhren, trotz bester Absprache, unterschiedliche Geschäfte und Lifte an. Wer dachte nun gehts einfach auf die erste Piste, der sah sich getäuscht. Stellte sich doch heraus, dass ein Spieler, der noch nie auf diesen Brettern stand, beschlossen hat sich das Skifahren mal eben selbst beizubringen. Ergebnis: Der Reiseleiter wurde bein Einsteigen in den Lift kniehoch abgegrätscht und landete unter einer Gondel vom Sessellift. Somit machte man sich auch gleich mit dem Liftpersonal bekannt. Nachdem Motto: Der FVK ist da, noch keinen Meter Ski gefahren aber schon das erste Mal die komplette Liftanlage zum stoppen gebracht. Übrigens, es war genau derselbe Spieler, der bei seinen Vesruchen den Hang auf Ski herunter zu kommen alle 3-4m Bekanntschaft mit dem kalten Schnee machte. Ungefähr nach dem 3-4x war seine Reaktion dann nur "das wäre mir auf Malle nicht passiert" und er warf die

Skier weg.

 

Eine andere Gruppe, die einen etwas nähergelegenen Lift nahm, zeigte im Laufe des Tages ihre wahren Stärken. Gesangseinlagen und Party beim Aprés-Ski in der Quattro Bar waren für die Besucher inklusive. Auf jeden Fall wurden sie danach vom Wirt gefeiert! Ob aufgrund des Umsatzes oder der Stimmung konnte wegen der Sprachbarriere aber nicht vollends geklärt werden...

 

Und dann waren da ja noch die Spätaufsteher. Weil das Skifahren nicht so zu ihren stärken zählt, leihten sie sich Schlitten aus und stellten mit diesen neue Geschwindigkeitsrekorde auf - zum Leidwesen der anwesenden Skifahrer. Aber der Hackels-Schorsch wäre stolz bei soviel Mut gewesen.

 

Am Abend ging die Mannschaft wieder geschlossen ins Zentrum zum Essen. Musste sich aber auf verschiedene Lokale aufteilen. Merkwürdigerweise waren nirgends 27 Plätze frei. Beeindruckend hierbei war vor allem die Kondition der Schlittentruppe, auch wenn es nur am Glas war. Der Abend verlief ähnlich. Manche zog es dann zurück zum Hotel und manche ins Nachtleben des sehr schönen Skigebietes.

 

Am nächsten Morgen waren es nicht mehr ganz soviele Spieler, die das Frühstück nutzen. Obwohl es für unseren Zwecks reichlich und schmackhaft war. Einige vereinzelte mussten mit ohrenbetäubenden Lärm zum Auschecken geweckt werden. Sonst würden sie wohl heute noch im Zimmer liegen.

 

Die Abfahrt hatte 2 faustdicke Überraschungen für den FVK zu bieten. Zum einen erklärte sich der Hotelier ernsthaft dazu bereit uns im nächsten Jahr wieder aufzunehmen und lud uns bereits ein. Zum anderen kam dieses Mal ein "ganzer" Bus und fuhr uns nach Hause. Und siehe da, mit Bordtoilette waren wir ca 1,5 Stunden schneller am Ziel! Während der Fahrt bildeten sich 3 Grüppchen. Gruppe A: Wir machen Party ohne Ende. Hier gab es leider Konditionsdefizite. Die Veranstaltung daurte nur rund 20 Minuten. Gruppe B: ich verhalte mich friedlich und geniesse die Fahrt. Und dann gab es da noch Gruppe C: ich kämpfe ums Überleben und trinken nix mehr. Tja...zumindest nach 30 Minuten hatten sie wieder ein Hopfentränk in der Hand und merkten spätestens nach dem zweiten Schluck, wie lecker und belebend doch ein solches sein kann.

 

Ankunft war in Karlstadt um 21:00 Uhr. Alle Hauptziele wurden erreicht: Keine nennenswerten Verletzungen, Spaß haben und 27 Spieler wieder mit zurück bringen. Lediglich den erkrankten (Kehlkopfbeschwerden / Leberwerte) wünsche ich von dieser Stelle aus nochmal Gute Besserung!

 

Alles in allem ein toller und kameradschaftlicher Ausflug. Tausend Dank dem Organisator und Reiseleiter Taner Yorulmazel. Der nach eigener Aussage imun gegen Nebenwirkungen von Bier ist.

 

Hier noch einige Schnappschüsse. Gerne hätten wir Ihnen mehr gezeigt.  Allerdings konnte nicht mehr Aufnahmen gemacht werden - die Jungs hatten einfach keine Hand frei :-)

FVK verlängert mit Tamer Yigit

Pressemitteilung des FV 1920 Karlstadt:

 

Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem Trainerteam der Ersten Mannschaft für die neue Runde verlängern konnten.

 

Für das Trainerteam der Zweiten Mannschaft wird es eine
Veränderung geben da sich Taner Yorulmazel neu orientieren möchte – hier laufen aktuell
noch Gespräche um auch hier die weitere Planung in den nächsten Tagen abzuschließen.

 

Wir sind mit der Entwicklung der beiden Mannschaften sehr zufrieden.
So konnte sich die Erste Mannschaft unter Tamer Yigit kontinuierlich fussballerisch
weiterentwickeln und zeigt dabei dass wir eine gute Rolle in der Bezirksliga spielen können.
Dies zeigt sich sehr deutlich im Saisonübergreifenden Rückblick in der man sowohl in der
Rückrunde der letzten Runde den Klassenerhalt sichern konnte und in der bisherigen Runde
eine stabile Größe im oberen Tabellendrittel darstellt.
Unterstützt wird Tamer Yigit durch Christoph Keller (TW und Co-Trainer).

 

Das neu noch zu bildende Trainerteam für die Zweite Mannschaft soll die aktuelle positive
Entwicklung weiter fortführen. Die Zweite Mannschaft belegt bei einem Spiel weniger als
Tabellendritter einen Platz in der Spitzengruppe und könnte bei entsprechender
Wintervorbereitung Ihren scheidenden Trainer Taner Yorulmazel einen gebührenden
Abschied mit einer guten Platzierung ermöglichen.

 

Leider verlässt uns Taner nach 3 erfolgreichen Jahren der sehr guten Zusammenarbeit, da er
sich neu orientieren möchte und eine neue Herausforderung sucht. Wir wünschen Ihm dabei
alles Gute.

 

Mercan geht - Bytyqi kommt

 

Dem Abgang von Mehmet Mercan (zurück zu Fatihspor Karlstadt) steht im
Winterwechselfenster ein Neuzugang mit Ardit Bytyqi gegenüber. Ardit hat es beruflich
bedingt von Kornwestheim in den Spessart gezogen und wird unseren Kader weiter
verstärken.